DIE TOILETTE IST KEIN MÜLLSCHLUCKER
Problemstoffe und Restabfälle gehören nicht in den Abfluss. Schütten Sie auf keinen Fall Farben, Chemikalien, Öl oder Fette in den Ausguss.
Vom Entwässerungssystem zur Kläranlage

 

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Das Abwasser, welches sich im wesentlichen aus den Anteilen der ständigen Bewohner (Haushalte), aus Industrie und Gewerbe und aus dem Fremdenverkehr zusammensetzt, wird über gemeindeeigene Kanalanlagen und über sog. Regionalstränge des Abwasserverbandes der Kläranlage zugeleitet.

Auf Grund der geographischen Lage einzelner Einzugsgebiete bzw. der Kanaltrasse ist eine Hebung des Abwassers an mehreren Stellen bei den Schmutz-  und Regenwasserpumpwerken erforderlich.


 

Da das Kanalsystem im Verbandsgebiet sowohl als Trenn-  und auch als Mischsystem ausgeführt ist, wurden zur Begrenzung des Mischwasserabflusses zur Kläranlage qualifizierte Regenentlastungen im Raum Kufstein (Regenüberlaufbecken) angeordnet. Bei Regenwetter wird in diesen Becken das stark verschmutzte Abwasser gespeichert und später der Beckeninhalt gesteuert zur Kläranlage entleert. Nur bei länger andauerndem Starkregen kommt es zur Entlastung in den Inn. Damit wird einerseits ein optimaler Gewässerschutz, andererseits eine wirtschaftliche Dimensionierung der Kanalanlagen und der Kläranlage erreicht.

Insgesamt sind 16 Pumpwerke und 4 Regenüberlaufbecken im gesamten Verbandsgebiet vorhanden, größtenteils im Besitz der Mitgliedsgemeinden. Die Wartung und Überwachung dieser Anlagen erfolgt eigenständig durch den Abwasserverband von der regionalen Kläranlage aus.